Zahnpflege beginnt mit Durchbruch der Milchzähne, diese werden mit einem Wattestäbchen oder Kinderzahnbürste gereinigt. Ab dem 3. Lebensjahr sollten Kinder zur selbständigen Zahnpflege erzogen werden.

Sagen Sie Ihrem Kind wie wichtig tägliche Zahnpflege und halbjährliche Zahnarztbesuche sind. Geben Sie Ihrem Kind kleine Kinderzahnbürsten zum Putzen. Loben Sie Ihr Kind, wenn es gut geputzt hat. Sollten Sie Schwierigkeiten haben Ihr Kind zum regelmäßigen Putzen zu motivieren, lassen Sie ihr Kind üben und helfen Sie beim Fertigputzen, solange bis die bleibenden Zähne da sind.

Wichtig: Regelmäßiges Putzen und regelmäßige Zahnarztbesuche!

Der erste Besuch eines Kindes ist für sein späteres Verhalten beim Zahnarzt entscheidend. Deshalb sind positive erste Erfahrungen sehr wichtig!

HILFE DER ELTERN
Mit Hilfe der Eltern sollen sich die Kinder gerne an ihreVor dem ersten Besuch sollten Sie mit Ihrem Kind über das, was es beim Zahnarzt erwartet, sprechen. Sprechen Sie positiv über den anstehenden Besuch. Sie könnten ihm erzählen, dass der Zahnarzt die Zähne zählen wird und dass es mit dem Zahnarztstuhl auf- und abfahren darf. Betonen Sie wie wichtig und gut es ist, saubere und gesunde Zähne und ein hübsches Lächeln zu haben. Vermeiden Sie angstmachende Bemerkungen. Vielleicht haben Sie auch ein Buch über den Zahnarztbesuch, das Sie vorher lesen können.n ersten Zahnarztbesuch erinnern. Der erste Besuch sollte zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr stattfinden.

Falls Sie selbst ungern zum Zahnarzt gehen nehmen Sie Ihr Kind nicht mit, damit Ihre Angst nicht auf das Kind übertragen wird.

Kinderbehandlung
Wir möchten Ihnen Informationen geben, die den Besuch beim Zahnarzt für das Kind, die Eltern und den behandelnden Arzt möglichst angenehm machen. Gute Voraussetzungen hierfür können schon bei Ihnen Zuhause geschaffen werden.

  • Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Als Eltern sollten Sie sich möglichst positiv über Zahnarztbesuche äußern! Wenn Ihnen positive Erfahrungen fehlen, sagen Sie lieber nichts!
  • Drohen Sie nie mit dem Zahnarzt! Lassen Sie die erste Untersuchung nicht erst dann machen, wenn Ihr Kind über Zahnschmerzen klagt. Ihr Kind wird den Zahnarztbesuch dann auch in Zukunft mit Schmerzen in Verbindung setzen.
  • Machen Sie Ihr Kind mit der Praxis Ihres Zahnarztes vertraut, sowie mit dem behandelnden Arzt als auch an die Behandlungssituation (Bringen Sie Ihr Kind zu einem Ihrer Kontrolltermine mit)!
  • Die erste Behandlung Ihres Kindes sollte - wenn möglich - ein reiner Kontrolltermin sein, an dem die Zahne nur angeschaut werden.
  • Vermeiden Sie "Verneinungen"! Wenn Sie Ihrem Kind sagen "Das tut nicht weh!", dann versteht Ihr Kind "Es tut weh". Bei dem Satz "Du brauchst keine Angst zu haben!" hört es nur "Angst!".

Auch unser Praxisteam tut seiniges dazu, um das Vertrauen Ihres Kindes zu gewinnen.

  • Ein Kind fühlt sich sicherer, wenn es das Geschehen beeinflussen kann. Dafür gibt es die sogenannte "Handampel". Liegt die Hand am Körper (Grünphase) verspürt das Kind keinen Schmerz.
  • Hebt es die Hand etwas an, dann zeigt es dem Zahnarzt, dass es etwas spürt (Gelbphase).
  • Wird die Hand ganz gehoben, heißt das "Stopp!" (Rotphase). Das Kind hat über diese Gestik eine Einflussmöglichkeit auf die Behandlung, es gewinnt an Vertrauen.

Wir hoffen diese einfachen aber sehr effektiven Hinweise helfen Ihnen und vor allem Ihrem Kind, den ersten Zahnarztbesuch angstfrei und angenehm zu erleben.